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Theaterarbeit in Bangladesh

Einmal im Jahr machen wir, in Zusammenarbeit mit dem BITA Zentrum in Chittagong und der Theaterfakultät der Universität in Daka, Theaterarbeit in Bangladesh.

Vorträge, Vorlesungen und Workshops gehören ebenso dazu, wie der Austausch mit den Theateraktivisten des ARTEN Netzwerkes. Es geht um politische und soziale Themen, die in lebendige und spannende theatralische Aktionen eingebracht werden. Wir lernen viel voneinander. 

In den Workshops "Puppets & Stories" arbeiten wir regelmässig in den Chittagong Hill Tracts und in Bastuhara.

Die Chittagong Hill Tracts sind eine autonom verwaltete Provinz im Südosten Bangladeschs, mit Grenze zu Myanmar und den indischen Bundesstaaten Tripura und Mizoram. Aus Sicherheitsgründen darf das Gebiet nur mit besonderer Genehmigung betreten werden. Hier leben indigenen Völker, die aus vielfältigen Gründen bedroht sind. Wir arbeiten mit den Kindern und stärken sie. Gemeinsam entwickeln wir Geschichten. Das Ergebnis wird in öffentlichen Vorführungen gezeigt. Jedes Kind beherrscht hier mindestens vier Sprachen, die traditionellen Tänze und Lieder, und trägt zum Lebensunterhalt der Familie bei. 

Unsere Theaterarbeit ist Experiment und Weg. 

Das BITA Zentrum hat in den Slums von Chittagong (Bastuhara) Schulen eingerichtet. Wir sind eingeladen, das Theater in diese Schulen zu bringen. So entstehen improvisierte Theaterräume, an denen alle teilhaben. Die Spieler und die Zuschauer, Eltern und Geschwister. Das Selbstbewusstsein der Kinder erwacht auf ganz neue Weise. Stolz zeigen sie uns ihre Welt. 

Theaterworkshop in Bastuhara bei Chittagong, Bangladesch

Arbeit nach Lee Strasberg in der Universität in Dhaka

Die Theaterfakultät in Dhaka ist offen für neue Ansätze. Traditionellerweise ist Theater, Tanz und Musik in Bangladesch in seiner Form streng kodiert. Der Ausdruck bestimmter Gefühle wird in dieser kodierten, traditionellen Form "as if" eingeübt. In den Workshops nähern wir uns dem Ansatz von Lee Strasberg, der als erstes den Kontakt zu wirklichen Gefühlen und Befindlichkeiten des Darstellers herstellt. Das ist für jeden Darsteller auf der Welt eine große Herausforderung, hier besonders, weil noch nicht klar ist wohin es führen kann. Das Ziel ist mit der Individualität, dem ganz eigenen Ausdruck des Darstellers, ein differenzierteres Geschehen im Spiel zu ermöglichen.

Theaterarbeit in Kirgisztan

Das Projekt "Heroes by the Way" hat während drei Jahren in mehreren Arbeitsperioden professionelle Schauspieler und junge Menschen mit Behinderung aus dem Sozialdorf Manas zusammen gebracht. Für die Akteure aus dem Sozialdorf war es die erste Begegnung mit der Idee des Theaters. Es war die erste Theaterarbeit in Kirgiztan überhaupt bei der Menschen mit Behinderung auf einer Theaterbühne zu erleben waren und das hat vieles bewegt: In der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und bei unseren Akteuren selber. Das Projekt ist abgeschlossen und unsere Akteure wenden sich neuen Aufgaben zu. Nun verbindet uns eine tiefe Freundschaft und 17Heroes e.V. unterstützt das Sozialdorf Manas mit einer regelmässigen monatlichen Spende. 

17HEROES in Kirgistan

Blind oder sehend? We funktioniert Leben/Theater?

Theatertraining mit Inga Dietrich

Reportage im Sender "Open Asia"

Mit 17 HEROES unterwegs

Mit 17HEROES unterwegs

Wenn die Zeit still steht und man an einer Strassenecke in Kalkutta erlebt wie der Tag erwacht, oder man durch alte Häuser streift? Wenn man durch die unberührbaren Slums in Bastuhara fährt und Nichts sucht, entsteht immer neu die Lust auf eine Verbindung mit dem was dort geschieht. Wir nutzen das Theater als Verbindungsmöglichkeit, lernen und erfahren, Geben und Nehmen. Das sind die schönsten Momente.  

Slow Days, nothing is happening...

Das kirgisische Lieblingslied zur Feier der Mutter. Wir machen mit!

Was für ein Haus? Da ziehen wir dann ein. Am Hafen von Kalkutta

Auf der Reise nach Bastuhara. Was erwartet uns?

Santiniketan! Der heilige Gral und Wiege der Kultur. Nix ist so schwer wie das Einfache.

Nothing?

Garment worker/ Textilindustrie live

Abstecher nach Tbilisi. Alles tanzt!

Face & Sound of scripting

Frère Jacques ...

Während wir in einer Roma-Siedlung unweit von Sibiu das Theater wieder einmal ganz neu erfinden, wird in in Sibiu Roma-Folklore gezeigt. Ein Abendspektakel in der wunderschönen Stadt. Damit können alle leben. Mit den Roma selber leider nicht. 

Musik verbindet und der große Stadtplatz in Sibiu ist angefüllt mit Menschen, die den Darbietungen zuschauen.